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Waldmuseum

Waldmuseum


Letzte Aktualisierung: 03. Dezember 2021
Waldmuseum

Dauerausstellung

Die Grundidee zu einer Darstellung des Waldes in Köln entstand bereits im Jahre 1965. Unter dem Arbeitstitel “Waldlehrschau” wurde die Planungskonzeption seit 1977 neu aufbereitet. Am 23. Mai 1982 konnte das “Haus des Waldes” in Gut Leidenhausen eröffnet werden.…
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Adresse

Haus des Waldes Köln
Freundeskreis Haus des Waldes e.V., Gut Leidenhausen 1A
51147 Köln

Webseite: www.sdw-nrw-koeln.de/

Termine

Bitte informieren Sie sich auf der Webseite des Veranstalters.

Öffnungszeiten
Haus des Waldes Köln

Sonntag - Sonntag 10:00 - 18:00


Dauerausstellung

Die Grundidee zu einer Darstellung des Waldes in Köln entstand bereits im Jahre 1965. Unter dem Arbeitstitel “Waldlehrschau” wurde die Planungskonzeption seit 1977 neu aufbereitet. Am 23. Mai 1982 konnte das “Haus des Waldes” in Gut Leidenhausen eröffnet werden. Ein Jahr später am 26. Mai 1983 konstituierte sich der Freundeskreis Haus des Waldes Köln e.V.. Am 21. Mai 1992 konnte das um einen großen Veranstaltungsraum ergänzte „Haus des Waldes“ erneut für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

Heute ist das Haus des Waldes eingebunden in das Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen und bietet vielfältige Möglichkeiten für unterschiedlichste Veranstaltungen. Zentrum des Hauses ist die Dauerausstellung in der über allgemeine Aspekte des Waldes und seiner Bewohner informiert wird. Diese Ausstellung wird stetig weiterentwickelt mit dem Ziel, vor allem die einzigarte Entwicklung des Kölner Waldes in den Fokus der Ausstellung zu bringen.

Der große Veranstaltungsraum bietet vielfältige Möglichkeiten für Sonderausstellungen, Konzerte und Fachvorträge. Das Programm erarbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. und dem Umweltbildungszentrum.

Das Haus des Waldes versteht sich als Zentrum zur wahrung und Aufarbeitung des Wissens über die Entwicklung des Kölner Waldes und der Grünflächen. Aus diesem Grunde bauen wir sukzessive ein Wald-Archiv auf. Das wird über Veröffentlichungen und unsere Internetseite – Waldwissen – vermittelt.

Der Grundstock der Dauerstellung im Haus des Waldes basiert auf der 1982zur Eröffnung konzipierten Ausstellung über allgemeine Themen des Waldes. Schritt für Schritt wird diese Ausstellung inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt. Verstärkt sollen Themen in den Vordergrund gestellt werden, die sich mit den besonderen Entwicklung des Waldes und der Grünflächen in der Großstadt Köln befassen.

Der Wald der Stadt Köln

Die Stadt Köln verfügte bis Ende des 19. Jahrhunderts über keinen nennenswerten Waldbesitz. Erst vor etwa hundert Jahren begann, mit der großflächigen Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen und umfangreichen Waldankäufen, ein forstliches Aufbauwerk, das beispielhaft für die Waldvermehrung im großstädtischen Ballungsraum ist.

Die Aufforstungen

Ziel der Aufforstungen war es, die Lücken im Äußeren Grüngürtel zu schließen und neue stadtnahe Erholungsflächen zu schaffen. An möglichst vielen Stellen im Stadtgebiet, entlang der Autobahnen und an Industrieanlagen, sollten bandartige Schutzpflanzungen, aus breiten Aufforstungsstreifen angelegt werden, die als sogenannte „Grüne Schutzwälle gegen Industrieabgase, Ruß und Fahrzeuglärm“, die Wohngebiete abschirmen und die Luftqualität verbessern sollten.

Vielfalt als Vorgabe

Das Ziel möglichst vielfältige, artenreiche Waldbestände zu begründen, gab Stadtdirektor Berge vor, der die Pflanzen häufig persönlich bei den Baumschulen aussuchte. Dabei konnte er dendrologischen Besonderheiten nicht widerstehen. Die Förster mussten dafür sorgen, dass die unterschiedlichen Baumarten in einer Mischung auf die Fläche gepflanzt wurden, die gewährleistete, dass die beabsichtigte Artenvielfalt auch langfristig erhalten blieb und aus der Kultur ein stabiler Waldbestand heranwachsen konnte.